Ankündigungen » Konferenz Johannes Urzidil Programm
17:30 Uhr
Begrüßung, Eröffnung
18:00 Uhr
Prof. Dr. Steffen Höhne (Hochschule für Musik Franz Liszt, Weimar): Einführung – Johannes Urzidil, ein Schriftsteller im Spannungsfeld von Kultur und Politik
18:30 Uhr
Dr. Isabelle Ruiz (Université Rennes 2): Johannes Urzidil – zwischen Engagement und Distanzierung
9:00 Uhr
Dr. Kurt F. Strasser (Universität Salzburg): Bohemismus von Bolzano bis Urzidil
9:30 Uhr
Dr. Gaëlle Vassogne (Université Stendhal – Grenoble 3 u. Univerzita Karlova, Praha): Hinternationalismus und Nationalhumanismus. Johannes Urzidil und Max Brod über die Nationalitätenfrage
10:00 Uhr
11:00 Uhr
Mgr. Kateřina Kovačková (Ludwig-Maximilians-Universität München): Deutsch-tschechisches Zusammenleben und die Vertreibung der Deutschen in Johannes Urzidils Nachkriegsprosa
11:30 Uhr
Prof. Dr. Ingeborg Fiala-Fürst (Univerzita Palackého v Olomouci): Urzidil wie Rothacker wie Watzlik? Johannes Urzidil als „Grenzland“-Dichter
12:00 Uhr
Dr. Anne Hultsch (Technische Universität Dresden): Johannes Urzidil als Übersetzer Otokar Březinas
12:30 Uhr - Mittagspause
14:00 Uhr
DDr. Ekkehard W. Haring (Univerzita Konštantína Filozofa, Nitra, u. Wien): Urzidil und der Generationswechsel vom älteren zum jüngeren Prager Kreis
14:30 Uhr
Dr. Valentina Sardelli (Università di Pisa u. Siena): Die „gute Prager Stimme aus New York“ – Johannes Urzidils Exil-Korrespondenz mit Prager Autoren
15:00 Uhr
Dr. Monika Tokarzewska (Uniwersytet Mikołaja Kopernika, Toruń): Johannes Urzidils, Gustaw Herling-Grudzinskis und Günther Anders’ Kafka-Lektüren im Exil
16:00 Uhr
Dr. Tom Kindt (Georg-August-Universität Göttingen) u. Prof. Dr. Hans-Harald Müller (Universität Hamburg): Urzidil und die Moderne. Zur Rekonstruktion eines Konzepts der Moderne im literarischen und essayistischen Werk Johannes Urzidils
16:30 Uhr
Dr. Zdeněk Mareček (Masarykova univerzita, Brno) u. Dr. Klaus Schenk (Universität Konstanz): Von der Demut des Expressionisten zur Demut eines resignierten Goethe-Verehrers. Zu Kontinuitäten und Brüchen in der Lyrik von Johannes Urzidil
17:10 Uhr
Mag. Verena Zankl (Universität Innsbruck): „Meere zwischen uns und Kontinente des Schlafs“ – Der Briefwechsel zwischen Johannes Urzidil und Christine Busta
20:00 Uhr
Lesung: N. N.
9:00 Uhr
Dr. Gerhard Trapp (München): Johannes Urzidils Verbindung zu seiner Mäzenin Bryher, zu der Lyrikerin Hilda Doolittle und seine Übersetzung von Doolittles „Avon“
9:30 Uhr
Dr. Vera Schneider (Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam, u. Berlin): Ein Prager in New York. Brückenschlag und Befremden: Urzidils Verhältnis zu seiner „zweiten Heimat“ Amerika
10:00 Uhr
Dr. Jana Mikota (Universität Siegen): Johannes Urzidils „Das große Halleluja“ im Kontext der deutschsprachigen New Yorker Exilliteratur
11:00 Uhr
Prof. Dr. Jitka Křesalková (Università degli Studi di Bergamo u. Praha): Zur Charakteristik Urzidils als Schriftsteller und Journalist unter Zugrundelegung seiner Korrespondenz mit Prof. Matouš und seiner Tätigkeit in den „Drei Ringen“
11:30 Uhr
Prof. Dr. Karol Sauerland (Univerzita Jana Evangelisty Purkynĕ, Ústí nad Labem, u. Warszawa): Urzidil und das Judentum
12:00 Uhr
Dr. Alwin Binder (Westfälische Wilhelms-Universität Münster): Urzidils Weltbild im Spiegel seiner Abhandlung „,Faust‘ und die Gegenwart“
12:30 Uhr - Mittagspause
14:00 Uhr
Dr. Gabriela Brudzynská-Němec (Univerzita Jana Evangelisty Purkynĕ, Ústí nad Labem): Urzidil und die Kunst
14:30 Uhr
Michaela Nicole Raß, M.A. (Universität Wien): „Der Mythus der Hände“ – Argumentationen zu Johannes Urzidils Deutung von Leonardo da Vinci
15:30 Uhr
Dr. Ralph Melville (Institut für Europäische Geschichte, Mainz, u. Praha): Wenceslaus Hollar im Bild Johannes Urzidils
16:00 Uhr
Dr. Jindra Broukalová (Univerzita Karlova, Praha): Schlüsselerlebnisse im Leben eines Menschen und Künstlers. Das Bild Václav Hollars in Johannes Urzidils Erzählung „Das Elefantenblatt“ und in Miloš V. Kratochvíls Roman „Dobrá kočka, která nemlsá“
16:30 Uhr
Univ.-Doz. Dr. Gábor Kerekes (Eötvös Loránd Tudományegyetem, Budapest): Johannes Urzidil in Ungarn
20:00 Uhr
Urzidil medial – in Film und Funk
Kurzfilm: Bildnis eines Knaben (Regie: Klaus Naumann)
anschl.: Dr. Ingo Kottkamp (Deutschlandradio, Berlin): Urzidil zum Hören – aus den Rundfunkarchiven
9:00 Uhr
Dr. Filip Charvát (Univerzita Jana Evangelisty Purkynĕ, Ústí nad Labem): Leben und Lieben. Zur Darstellung von Liebe in Urzidils literarischem Schaffen
9:30 Uhr
Anja Kreuzer, M.A. (Universität Hamburg u. Lübeck): Funktion und Bedeutung von Erinnerung im erzählerischen Werk Johannes Urzidils
10:00 Uhr
Prof. Dr. Klaus Weissenberger (Rice University, Houston, TX): Johannes Urzidils nicht-fiktionale Prosa im Exil – Paradigmen einer Erinnerungskunst
10:30 Uhr
Jonathan Schüz (Univerzita Jana Evangelisty Purkynĕ, Ústí nad Labem): Der Wunsch nach Präsenz in Urzidils Goethe in Böhmen und im Prager Triptychon
11:30 Uhr
Michael Havlin, M.A. (Technische Universität Dresden): Urzidils wechselndes Verständnis der deutsch-böhmischen Frage in den 1920er und 1930er Jahren
11:50 Uhr
Dr. Alice Stašková (Freie Universität Berlin): Die Weimarer Klassik nach Urzidil
12:10 Uhr
Dr. Václav Petrbok (Akademie věd České republiky, Praha): Zur Rezeption von Urzidils „Goethe in Böhmen“ in der Tschechoslowakei und in Tschechien
12:30 Uhr
Dr. Klaus Johann (Münster) u. Dr. des. Mirek Nĕmec (Univerzita Jana Evangelisty Purkynĕ, Ústí nad Labem): Der unverlierbare Urzidil, ein Autor an der Zeit – Fazit und Perspektiven
14:00 Uhr
Exkursion: Mit Urzidil auf den Spuren Goethes in Nordböhmen:
Třebívlice (Trziblitz – Ulrike von Levetzow), (evtl. Duchcov [Dux],) Teplice (Teplitz-Schönau), Krupka (Graupen), Bořeň (Borschen); zwischendurch: Kaffeepause
10:00 Uhr
fakultativ: Exkursion zur Burg Střekov (Schreckenstein) oder Stadtführung Ústí nad Labem