Konferenz Johannes Urzidil Programm

Programm


Mittwoch, 5. Mai 2010


17:30
Uhr
Begrüßung, Eröffnung


Panel I: Einführung

18:00 Uhr
Prof. Dr. Steffen Höhne (Hochschule für Musik Franz Liszt, Weimar): Einführung – Johannes Urzidil, ein Schriftsteller im Spannungsfeld von Kultur und Politik

18:30 Uhr
Dr. Isabelle Ruiz (Université Rennes 2): Johannes Urzidil – zwischen Engagement und Distanzierung

 

Donnerstag, 6. Mai 2010

Panel II: Bohemismus – Hinternationalismus

9:00 Uhr
Dr. Kurt F. Strasser
(Universität Salzburg): Bohemismus von Bolzano bis Urzidil

9:30 Uhr
Dr. Gaëlle Vassogne (Université Stendhal – Grenoble 3 u. Univerzita Karlova, Praha): Hinternationalismus und Nationalhumanismus. Johannes Urzidil und Max Brod über die Nationalitätenfrage

10:00 Uhr


Panel III: Deutsch-tschechische Kontakte und Konflikte

11:00 Uhr
Mgr. Kateřina Kovačková (Ludwig-Maximilians-Universität München): Deutsch-tschechisches Zusammenleben und die Vertreibung der Deutschen in Johannes Urzidils Nachkriegsprosa

11:30 Uhr
Prof. Dr. Ingeborg Fiala-Fürst (Univerzita Palackého v Olomouci): Urzidil wie Rothacker wie Watzlik? Johannes Urzidil als „Grenzland“-Dichter

12:00 Uhr
Dr. Anne Hultsch (Technische Universität Dresden): Johannes Urzidil als Übersetzer Otokar Březinas

12:30 Uhr - Mittagspause


Panel IV: Urzidil und der „Prager Kreis“

14:00 Uhr
DDr. Ekkehard W. Haring (Univerzita Konštantína Filozofa, Nitra, u. Wien): Urzidil und der Generationswechsel vom älteren zum jüngeren Prager Kreis

14:30 Uhr
Dr. Valentina Sardelli (Università di Pisa u. Siena): Die „gute Prager Stimme aus New York“ – Johannes Urzidils Exil-Korrespondenz mit Prager Autoren

15:00 Uhr
Dr. Monika Tokarzewska (Uniwersytet Mikołaja Kopernika, Toruń): Johannes Urzidils, Gustaw Herling-Grudzinskis und Günther Anders’ Kafka-Lektüren im Exil


Panel V: Moderne und Lyrik

16:00 Uhr
Dr. Tom Kindt (Georg-August-Universität Göttingen) u. Prof. Dr. Hans-Harald Müller (Universität Hamburg): Urzidil und die Moderne. Zur Rekonstruktion eines Konzepts der Moderne im literarischen und essayistischen Werk Johannes Urzidils

16:30 Uhr
Dr. Zdeněk Mareček (Masarykova univerzita, Brno) u. Dr. Klaus Schenk (Universität Konstanz): Von der Demut des Expressionisten zur Demut eines resignierten Goethe-Verehrers. Zu Kontinuitäten und Brüchen in der Lyrik von Johannes Urzidil

17:10 Uhr
Mag. Verena Zankl (Universität Innsbruck): „Meere zwischen uns und Kontinente des Schlafs“ – Der Briefwechsel zwischen Johannes Urzidil und Christine Busta

20:00 Uhr
Lesung: N. N.

 

Freitag, 7. Mai 2010


Panel VI: Urzidil im Exil

9:00 Uhr
Dr. Gerhard Trapp (München): Johannes Urzidils Verbindung zu seiner Mäzenin Bryher, zu der Lyrikerin Hilda Doolittle und seine Übersetzung von Doolittles „Avon“

9:30 Uhr
Dr. Vera Schneider (Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam, u. Berlin): Ein Prager in New York. Brückenschlag und Befremden: Urzidils Verhältnis zu seiner „zweiten Heimat“ Amerika

10:00 Uhr
Dr. Jana Mikota (Universität Siegen): Johannes Urzidils „Das große Halleluja“ im Kontext der deutschsprachigen New Yorker Exilliteratur


Panel VII: Geistiges Profil

11:00 Uhr
Prof. Dr. Jitka Křesalková (Università degli Studi di Bergamo u. Praha): Zur Charakteristik Urzidils als Schriftsteller und Journalist unter Zugrundelegung seiner Korrespondenz mit Prof. Matouš und seiner Tätigkeit in den „Drei Ringen“

11:30 Uhr
Prof. Dr. Karol Sauerland (Univerzita Jana Evangelisty Purkynĕ, Ústí nad Labem, u. Warszawa): Urzidil und das Judentum

12:00 Uhr
Dr. Alwin Binder (Westfälische Wilhelms-Universität Münster): Urzidils Weltbild im Spiegel seiner Abhandlung „,Faust‘ und die Gegenwart“


12:30
Uhr - Mittagspause


Panel VIII: Urzidil und die Kunst I

14:00 Uhr
Dr. Gabriela Brudzynská-Němec (Univerzita Jana Evangelisty Purkynĕ, Ústí nad Labem): Urzidil und die Kunst

14:30 Uhr
Michaela Nicole Raß, M.A. (Universität Wien): „Der Mythus der Hände“ – Argumentationen zu Johannes Urzidils Deutung von Leonardo da Vinci


Panel IX: Urzidil und die Kunst II / Urzidil in Ungarn

15:30 Uhr
Dr. Ralph Melville (Institut für Europäische Geschichte, Mainz, u. Praha): Wenceslaus Hollar im Bild Johannes Urzidils

16:00 Uhr
Dr. Jindra Broukalová (Univerzita Karlova, Praha): Schlüsselerlebnisse im Leben eines Menschen und Künstlers. Das Bild Václav Hollars in Johannes Urzidils Erzählung „Das Elefantenblatt“ und in Miloš V. Kratochvíls Roman „Dobrá kočka, která nemlsá“

16:30 Uhr
Univ.-Doz. Dr. Gábor Kerekes (Eötvös Loránd Tudományegyetem, Budapest): Johannes Urzidil in Ungarn

20:00 Uhr
Urzidil medial – in Film und Funk

Kurzfilm: Bildnis eines Knaben (Regie: Klaus Naumann)

anschl.: Dr. Ingo Kottkamp (Deutschlandradio, Berlin): Urzidil zum Hören – aus den Rundfunkarchiven

 

Samstag, 8. Mai 2010


Panel X: Liebe, Erinnerung und Präsenz

9:00 Uhr
Dr. Filip Charvát (Univerzita Jana Evangelisty Purkynĕ, Ústí nad Labem): Leben und Lieben. Zur Darstellung von Liebe in Urzidils literarischem Schaffen

9:30 Uhr
Anja Kreuzer, M.A. (Universität Hamburg u. Lübeck): Funktion und Bedeutung von Erinnerung im erzählerischen Werk Johannes Urzidils

10:00 Uhr
Prof. Dr. Klaus Weissenberger (Rice University, Houston, TX): Johannes Urzidils nicht-fiktionale Prosa im Exil – Paradigmen einer Erinnerungskunst

10:30 Uhr
Jonathan Schüz (Univerzita Jana Evangelisty Purkynĕ, Ústí nad Labem): Der Wunsch nach Präsenz in Urzidils Goethe in Böhmen und im Prager Triptychon


Panel XI: Goethe in Böhmen

11:30 Uhr
Michael Havlin, M.A. (Technische Universität Dresden): Urzidils wechselndes Verständnis der deutsch-böhmischen Frage in den 1920er und 1930er Jahren

11:50 Uhr
Dr. Alice Stašková (Freie Universität Berlin): Die Weimarer Klassik nach Urzidil

12:10 Uhr
Dr. Václav Petrbok (Akademie věd České republiky, Praha): Zur Rezeption von Urzidils „Goethe in Böhmen“ in der Tschechoslowakei und in Tschechien

12:30 Uhr
Dr. Klaus Johann (Münster) u. Dr. des. Mirek Nĕmec (Univerzita Jana Evangelisty Purkynĕ, Ústí nad Labem): Der unverlierbare Urzidil, ein Autor an der Zeit – Fazit und Perspektiven

14:00 Uhr
Exkursion: Mit Urzidil auf den Spuren Goethes in Nordböhmen:
Třebívlice (Trziblitz – Ulrike von Levetzow), (evtl. Duchcov [Dux],) Teplice (Teplitz-Schönau), Krupka (Graupen), Bořeň (Borschen); zwischendurch: Kaffeepause

 

Sonntag, 9. Mai 2010

10:00 Uhr
fakultativ: Exkursion zur Burg Střekov (Schreckenstein) oder Stadtführung Ústí nad Labem